Philippsburger Jugendliche organisieren ihre Mitwirkung

Veröffentlicht am 10.10.2014 in Ortsverein

Philippsburger Jugendliche organisieren ihre Mitwirkung 
Der Jugendgemeinderat ist tot – es lebe das neue Jugendforum! Es war unverkennbar: Der „alte“ Jugendgemeinderat fristete seit Jahren ein Schattendasein. Dieser Zustand motivierte sieben ehemalige Jugendgemeinderäte, eine neue Konzeption für die Interessenvertretung und Mitwirkung Jugendlicher in unserer Stadt zu entwickeln.

 Diese Konzeption wurde erarbeitet von Nadine Baum, Frauke Frey, Zehra Mermer, Jennifer Steiner, Jonas Arbogast, Gabriel Derenbach und Thomas Laturnus und auf der Gemeinderatssitzung am 5. August vorgestellt und verabschiedet. Mitwirkende von der Verwaltung waren die Herren Erich Schweikert und Steven La Russa.
Hauptziel des Jugendforums ist es, „den Philippsburger Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Interessen und sie betreffende Belange gegenüber ihrer Gemeinde zu vertreten und so die Lebenswelt für Jugendliche in sozialer, räumlicher und politischer Hinsicht vor Ort durch Mitbestimmung attraktiver zu gestalten.“ Darüber hinaus soll (Kommunal-)Politik transparenter, verständlicher und interessanter gemacht werden und zur politischen Bildung in Theorie und Praxis beitragen.
Alle Philippsburger Jugendlichen im Alter von 14 bis 21 Jahren können über einen schriftlichen Antrag Mitglied des Jugendforums werden. Sie anerkennen dabei einen Verhaltenskodex, der verbindlich verbales und nichtverbales Verhalten vorschreibt. Das Jugendforum ist in 4 Organe gegliedert: Jugendkonferenz, Gesamtforum, Forumsleitung und Arbeitsgruppen. Im Gemeinderat erhalten die Jugendlichen ein Rede-, Anhörungs- und Antragsrecht zu allen jugendrelevanten Themen.
Im Spätjahr wollen die Jugendlichen ihre Arbeit aufnehmen. Sie werden dabei pädagogisch und organisatorisch vom Sozialpädagogen Steven La Russa und einer Kooperationskraft der Verwaltung unterstützt. Jede Gemeinderatsfraktion stellt einen Ansprechpartner.
Die SPD Philippsburg wünscht allen Aktiven ein gutes Gelingen und hofft, dass viele Jugendliche im neuen Jugendforum mitwirken.

Joachim Pöschel

 
 

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