Auf Initiative der SPD-Philippsburg fand am Montag, den 26.10.2020 eine Vor-Ort Begehung mit den SPD-Landtagskandidaten der Region auf der Insel Elisabethenwört statt. Auf Grund der angespannten Corona Lage fand der Termin im sehr kleinen Kreis statt.
Fachkundig informierten Karl-Heinz Schmidt, Vorsitzender der Bürgerinitiative Rußheimer Altrhein und der Philippsburger Karl-Peter Schwall die Anwesenden über den aktuellen Planungsstand. Beide erläuterten Probleme, die bei der Umsetzung der unterschiedlichen Planungsvarianten für das Naturschutzgebiet Elisabethenwört und die Anrainergemeinden entstehen.
Petra Wagner (Vorsitzende SPD Dettenheim) berichtete als Mitglied des Projektbegleitkreises über dessen Ablauf. Es sei wichtig, die Bürger vor Ort einzubinden und mit zu nehmen betonte Stephan Walter, Landtagskandidat für den Wahlkreis Bretten. Hier zeige sich deutlich, dass die von der Grünen Landespolitik propagierte Politik des Gehörtwerdens, dann endet, wenn es konkret wird. Auf Seiten der beiden Anrainer sei eine hohe Fachkompetenz, aber noch viel wichtiger eine ausgeprägte Kompromissbereitschaft für einen zielführenden Hochwasserschutz vorhanden.
Bürgermeister Stefan Martus schilderte die Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten aus der Sicht der Stadt Philippsburg.
Neben einer ausgeprägten Artenvielfalt, die das Naturschutzgebiet Elisabethenwört derzeit bietet, würde auch der vorhandene Wald der Renaturierung geopfert werden müssen. Für Alexandra Nohl, die für den Wahlkreis Bruchsal antretende Landtagskandidatin der SPD, ist Naturschutz ein wichtiges Thema. Hier vor Ort zeige sich der Unterschied von sinnvollem Naturschutz, der im Einklang mit den Menschen gemacht werde und der Dogmatik, die von der Landesregierung vorangetrieben wird.
Jasmine Kirschner, Fraktionsvorsitzende der SPD Philippsburg, zeigte den Widerspruch auf, der vor allem jetzt in der Corona-Pandemie hervorsticht. Die Landespolitik betone immer wieder, dass regionale Landwirtschaft essenziell sei. Die beiden Familien, die die Insel seit Jahrzehnten in Teilen bewirtschaften, würden ihrer Lebensgrundlage beraubt – dies sei nicht hinnehmbar und auch nicht mit dem Argument des Naturschutzes erklärbar.
Die Aufgabe der SPD bestehe darin, Ökologie und Ökonomie zu verbinden und Sachverhalte aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten fasste Dominik Gaß, stellvertretender Vorsitzender SPD-Philippsburg am Ende der Veranstaltung zusammen. Alle Anwesenden waren sich einig, dass Hochwasserschutz sinnvoll und notwendig ist. Hier wolle sich niemand aus der Verantwortung stehlen. Dieser muss jedoch im Fokus stehen und zielführend umgesetzt werden. Dies ist bei den aktuellen Planungen der grün-schwarzen Landesregierung nicht erkennbar. Ein Naturschutzgebiet für ideologische Experimente zu opfern sei keine Option.
Dominik Gaß
(2. Vorsitzender SPD-Philippsburg)


Nachdem wir bereits im letzten Jahr eine Bücherzelle für Rheinsheim finanziert haben, konnte jetzt auch für Huttenheim eine ausrangierte Telefonzelle zur Bücherzelle umgebaut und fertiggestellt werden. Die handwerkliche Arbeit übernahm die CAJ unter der Leitung unseres Mitglieds Carolin Moch. Die SPD Philippsburg finanzierte die Bücherzelle sowie die dafür notwendigen Materialien. Die Jugendlichen leisteten in den vergangenen Monaten trotz der schwierigen Corona-Situation ganze Arbeit und somit konnte die neueste Huttenheimer Attraktion am Samstag, dem 26.09., um 12:00 Uhr eingeweiht werden. Hierzu waren trotz herbstlicher Temperaturen einige Bürger sowie auch Mitglieder des Ortschaftsrats gekommen, um einen ersten Blick auf die Zelle zu werfen. Die Jugendlichen der CAJ weihten ihr Werk mit gut gewählten Worten zur Bedeutung der Literatur und des Lesens ein, bevor auch unser Erster Vorsitzender Jonas Arbogast und Ortsvorsteher Markus Heil noch einige Worte an die anwesenden Schaulustigen richteten. Wir freuen uns, dass jetzt auch die Menschen in Huttenheim die Möglichkeit haben, bereits gelesene Bücher abzugeben und neue Bücher zu entdecken. Wichtig ist, dass jeder, der ein Buch heraus nimmt, auch wieder ein Buch hinein legt, damit wir alle noch lange Freude am Austausch von Büchern haben werden. Wir danken außerdem dem städtischen Bauhof für den Transport der Zelle, unserem Gemeinderatsmitglied Robin Frank, dessen Firmengelände für die Arbeiten genutzt werden konnte, sowie unserem Ortschaftsratsmitglied Kay Krätzer für die Koordination des Projekts. Wir wünschen allen Huttenheimern viele Stunden Lesespaß und viel Freude mit ihrer neuen Bücherzelle.
Jonas Arbogast
1. Vorsitzender
Bereits im vergangenen Jahr wurde mit Unterstützung der SPD in Rheinsheim eine Bücherzelle gebaut und aufgestellt. Jetzt gibt es auch bald in Huttenheim die Möglichkeit, bereits gelesene Bücher zu hinterlegen und neue Bücher zu entdecken. Die CAJ Huttenheim unter der Leitung unseres Mitglieds Carolin Moch und unser Ortschaftsratsmitglied Kay Krätzer haben die letzten Monate – trotz der schwierigen Corona-Situation – intensiv an der Neugestaltung einer ausrangierten Telefonzelle gearbeitet. Bei diesem tollen Projekt, welches sich auch in Rheinsheim großer Beliebtheit erfreut, haben wir die CAJ gerne unterstützt. Ein Dank geht auch an unser Fraktionsmitglied Robin Frank, dessen Firmengelände für die Arbeiten genutzt werden konnte. Nun ist die Bücherzelle fertig gestaltet und kann erstmals mit Büchern gefüllt werden. Wir freuen uns deshalb, zur
Einweihung der Bücherzelle am Samstag, den 26.09. um 12:00 Uhr an der Treppe zum Pfarrzentrum in Huttenheim
einladen zu können.
Jonas Arbogast
1. Vorsitzender

Die Bruchsalerin Alexandra Nohl will für die SPD bei der Landtagswahl am 14. März kommenden Jahres ein Mandat im Wahlkreis 29 Bruchsal erobern und in den Landtag einziehen. Die Nominierungsversammlung der SPD Karlsruhe-Land hat die 45-Jährige am Samstag in der Waldseehalle Forst/Baden gekürt - mit 41 Ja-, zwei Nein-Stimmen.
Die Konrektorin der Dietrich-Bonhoeffer-Ganztagsgrundschule in Heidelsheim ist seit 1995 SPD-Mitglied, Gemeinderätin in Bruchsal und Kreisvorsitzende der SPD Karlsruhe-Land. Als B-Kandidat haben die Mitglieder den Forster Gemeinderat und SPD-Kreisvorsitzenden Christian Holzer (43 Ja-, keine Gegenstimme) nominiert.
In ihrer emotionalen Rede zeigte sich Alexandra Nohl bürgernah und dennoch angriffslustig beispielsweise beim Thema Bildungspolitik: "Das Kultusministerium hat in der Lockdown-Phase auf ganzer Linie versagt!" Mangelnde Kommunikation habe bei Eltern, bei Bürgerinnen und Bürgern Vertrauen beschädigt.
"Wir wollen dafür sorgen, dass Baden-Württemberg in der Bildungspolitik und auch im Klimaschutz vorankommt", rief Alexandra Nohl den anwesenden SPD-Mitgliedern zu. Außerdem müsse Sorge getragen werden, dass die Wirtschaft im Land sich trotz Corona-Pandemie weiter günstig entwickelt.
In das Wahljahr 2021 geht die Mutter zweier erwachsener Kinder mit Mut und Zuversicht. "Ich habe Hoffnung und mächtig viel Tatendrang", freut sich Alexandra Nohl und ergänzt ihre Worte liebevoll mit einem Zitat von Jean-Paul Sartre: "Es gibt schönere Zeiten - Aber diese ist unsere."