29.07.2020 in Aktuelles

Elisabethenwört – SPD auf allen Ebenen aktiv!

 

Auf Einladung der SPD Philippsburg kamen am Montag den 26.07.2020 MdB Gabriele Katzmarek (SPD), MdL Daniel Born (SPD), Bürgermeister Stefan Martus sowie Vertreter der SPD-Fraktion und des SPD-Vorstandes Philippsburg im Sitzungssaal des Rathauses zusammen. Herr Bürgermeister Martus stellte der Bundestagsabgeordneten und dem Landtagsabgeordneten den aktuellen Sachstand zur Planung Rheinrückhalteraum Elisabethenwört vor. Über die Parteigrenzen hinweg gibt es in Philippsburg so wie in den angrenzenden Gemeinden weiterhin viel Unverständnis über die Pläne der grün-schwarzen Landesregierung. Hochwasserschutz: Ja! Die Notwendigkeit für eine Zerstörung eines bestehenden Naturschutzgebietes: Nein! Gerade in der Corona-Krise zeigte sich ebenfalls deutlich, dass ökologische Landwirtschaft vor Ort nicht für grün-schwarze Experimente geopfert werden darf! MdL Born bekräftigte im Gespräch die Rolle des Landwirtschaftsministeriums und verwies darauf, dass der zuständige Minister Peter Hauck (CDU) sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen kann.

Für uns als SPD ist klar: Der Dialog mit der Landesregierung und dem Regierungspräsidium ist wichtig. MdB Katzmarek betonte, es sei wichtig, dass die von grün-schwarz angeführte Bürgerbeteiligung ernstgenommen wird und nicht nur in Wahlkampfreden existent sein darf. Im Jahr 2021 finden in Baden-Württemberg die Landtagswahlen statt. Vor diesem Hintergrund plant die SPD im Herbst eine Informationsveranstaltung.

Elisabethenwört – ein Wahlprüfstein, zu dem sich die Wahlkreiskandidaten zur Landtagswahl eindeutig positionieren müssen. Ein Punkt, der für viele Bürger sicherlich ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl sein wird.

Dominik Gaß

2. Vorstand SPD Philippsburg

 

 

20.07.2020 in Aktuelles

Gemeinsam radeln für mehr Sicherheit

 
 

Viele interessierte Radfahrerinnen und Radfahrer sind der Einladung der SPD Oberhausen-Rheinhausen gefolgt und trafen sich am Samstag, dem 18.Juli, im Hof von W&S zu einer Informationsfahrt bezüglich des Radweges bis zum Kreisel nach Philippsburg.  
Die SPD Philippsburg stieß zur Unterstützung des Anliegens am Kreisel zwischen Philippsburg und Oberhausen-Rheinhausen hinzu. 
Gemeinsam ging es dann wieder Richtung Oberhausen-Rheinhausen. Abermals wurde ein Zwischenstopp eingelegt, bei dem die Geschichte der bisherigen Versuche, einen Radweg entlang der Kreisstraße zu errichten, nochmal in das Gedächtnis der Mitfahrer gerufen wurde. 
2019 beschloss der Gemeinderat in Oberhausen-Rheinhausen die Erstellung eines Radwegekonzeptes für die Gemeinde. Mit dieser Maßnahme und der Unterstützung vieler Interessierter soll es nun im dritten Anlauf gelingen, einen Radweg entlang der Kreisstraße  zu realisieren. 
Radwege entlang von Straßen bieten vor allem  im  Winter, bei Dunkelheit und schlechten Wetterverhältnissen mehr Sicherheit als  Radwege abseits von Straßen.
Wir als SPD Philippsburg unterstützen den Wunsch nach einer sicheren Radverbindung entlang der Straße.
Deshalb weisen wir auch die Philippsburger Bürgerinnen ind Bürger darauf hin, dass am 27.Juli um 17:30 Uhr in der Tulla-Halle eine Gemeinderatssitzung stattfindet, in der das Radwegekonzept Thema sein wird. Mit der Anwesenheit vieler Zuhörer dort kann auf die Wichtigkeit und Dringlichkeit des Themas hingewiesen werden.

08.05.2020 in Aktuelles

75 Jahre Kriegsende - 75 Jahre Frieden in Europa

 

Am 08.05.1945 endete in Europa der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reichs. Für die Menschen in Philippsburg, Deutschland und ganz Europa bedeutete dieser Tag das Ende einer langen Leidenszeit. Fast 6 Jahre Krieg mit Angst, Trauer und Tod. Über 12 Jahre Unterjochung durch ein rassistisches und menschenverachtendes System. Dieser Tag beendete die grausame Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten und viele Menschen waren einfach nur froh darüber, dass es vorbei war.

Doch in die Hoffnung nach einem Neuanfang mischten sich auch große Sorgen. Wie werden wohl die Alliierten mit uns umgehen? Werde ich meinen Mann, meinen Vater oder Bruder je wiedersehen?

Und für diejenigen, die den Krieg nur als Kinder erlebten stellte sich später die Frage: Welche Rolle spielten meine Eltern in dieser furchtbaren Zeit? Waren sie Verfolgte des Regimes? Waren sie Mitläufer, die nichts vom systematischen Massenmord an für minderwertig befundenen Menschen gewusst haben? Oder waren sie gar Unterstützer und Täter?

Für die Generationen, die den Krieg glücklicherweise nie erleben mussten, sind solche Fragen weit von der Realität entfernt. Wir leben heute in einem für uns selbstverständlichen Frieden, in dem Deutschland ein anerkanntes Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist. Wir leben in einer vermeintlich stabilen Demokratie, die Menschen- und Bürgerrechte achtet und schützt. Unterdrückung, Verfolgung, Zerstörung und Tod sind für uns keine alltäglichen Erlebnisse.

75 Jahre sind eine sehr lange Zeit. Lange genug um zu vergessen, was einst traurige Realität war. Lange genug, dass einige Menschen einen Schlussstrich unter das ziehen wollen, was passiert ist. Man will nicht mehr daran erinnert werden, welche Taten damals begangen wurden, schließlich trifft einen selbst keine Schuld.

Wer sich nicht erinnert, der vergisst. Wenn wir uns nicht an die schreckliche Zeit der Naziherrschaft, des Krieges und des Holocausts erinnern würden, dann würden die Opfer in Vergessenheit geraten. Die Opfer, die damals überall auf der Welt sinnlos ihr Leben lassen mussten. Und wir würden den langen Weg aus den Augen verlieren, den die Menschen gehen mussten, um aus einem zerbombten, geteilten und verhassten Deutschland ein demokratisches, vereinigtes und beliebtes Deutschland zu formen.

Die Werte unserer Freiheit werden heute leider immer mehr attackiert. Faschisten sitzen im Land- und Bundestag. Sie sprechen davon, dass der „Schuldkult des deutschen Volkes“ ein Ende haben muss. Doch sie verstehen nicht, worum es geht. Die meisten Täter sind lange tot. Die Wenigsten von uns haben den Krieg noch am eigenen Leib erlebt. Niemanden aus den Nachkriegsgenerationen trifft eine Schuld an dem, was passiert ist. Doch wir sind dafür verantwortlich, dass es nie wieder geschieht. Wir sind dafür verantwortlich niemals zu vergessen.

Jonas Arbogast

1.Vorsitzender

Leider konnte aufgrund der Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus keine Veranstaltung zum Tag der Befreiung stattfinden. Daher haben die SPD Philippsburg sowie BürgerInnen aus Philippsburg ihr Gedenken in anderer Form zum Ausdruck gebracht. Die Plakate und Kerzen erinnern daran, dass der Frieden ein kostbares Gut ist und mahnen uns, auch in Zukunft die Stimme gegenüber Faschisten zu erheben. 

02.03.2020 in Aktuelles

Heringsessen 2020

 

Auf Fasching folgt traditionell das Heringsessen – auch bei der SPD Philippsburg. In diesem Jahr durften wir zu diesem Anlass den Ortsverein Oberhausen-Rheinhausen in der Gaststätte des VfR Rheinsheim begrüßen. Die Tagesordnung sah deshalb einige Punkte vor, die beide Gemeinden gleichermaßen betreffen und beschäftigen. Bei der Besprechung der einzelnen Punkte konnten so Erfahrungen geteilt und Meinungen ausgetauscht werden. 

Eines dieser Themen war die Notwendigkeit eines Radweges von Oberhausen nach Philippsburg. Beide Ortsvereine sind sich einig, dass hier endlich etwas geschehen muss. Die momentane Situation, bei der Radfahrer die Straße als kürzeste Verbindung zwischen den beiden Orten nutzen, ist gefährlich und nicht mehr tragbar. Um auf die Lage aufmerksam zu machen, wollen beide Ortsvereine eine gemeinsame Aktion planen. 

Übereinstimmungen gab es zudem bei Thema ÖPNV-Anbindung. Gerade in der heutigen Zeit, wo der Öffentliche Nahverkehr auch vor dem Hintergrund des Klimawandels an Bedeutung gewinnt ist es wichtig, gute Anbindungen zu haben. Zur Sprache kam hier beispielsweise eine Anbindung an die Karlsruher Stadtbahn. Das Thema wird im Ortsverein weiter besprochen werden, auch um zu erarbeiten, was wir tun können, um eine Anbindung voranzubringen. 

Es wurden außerdem überregionale Themen besprochen. Aktuell bereitet uns vor allem die grassierende Verrohung des politischen Diskurses und die Gefährdung unserer friedlichen Gesellschaft durch extremistische Tendenzen Sorge. Alle Anwesenden waren sich einig, dass nur mit gegenseitigem Respekt, der Wahrung eines anstandsvollen Tonfalls im politischen Austausch und einem entschiedenen, gemeinsamen Gegenhalten die Werte Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Toleranz verteidigt werden können. Hierfür werden wir uns über Ortsgrenzen hinaus weiterhin einsetzen. 

Wir möchten uns bei unseren Genossinnen und Genossen aus Oberhausen-Rheinhausen bedanken, die mit ihren Beiträgen und Gedanken unsere gemeinsame Mitgliederversammlung bereichert haben. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

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